„Jadefeuer 2017“ - Kreisfreie Städte übten die Zusammenarbeit

Feuerwehr Kreisbereitschaft Oldenburg/Delmenhorst/Wilhelmshaven übte am vergangenen Samstag mit etwa 130 Kräften und 35 Fahrzeugen in Wilhelmshaven diverse Szenarien
Auf der Basis einer im Januar 2017 unter Federführung der PD Oldenburg stattgefundenen Übung der KatSchutz Stäbe der Stadt Wilhelmshaven, des LK Friesland und des  LK Wesermarsch wurde nun eine Übung der Feuerwehr-Kreisbereitschaft durchgeführt, die am Samstag stattfand.

Nachdem die Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst sich in Oldenburg mit den dortigen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte zu einem Konvoi von etwa 32 Fahrzeugen zusammengeschlossen hatte, war der Jade Weser Port erste Anlauf und Sammelstelle. Dort warteten bereits Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rüstringen und die Logistiker des Mehrzweckzuges.  

Im geschlossenen Konvoi ging es dann zur Wilhelmshavener Raffinerie Gesellschaft,  HES, wo zunächst eine Führung über das Werksgelände erfolgte. Die Werkfeuerwehr stellte sich vor und zeigte im Rahmen einer Übung im Tankfeld ihre Einsatzmöglichkeiten mit den Hochleistungspumpen.

Der folgende Teil stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit mit dem THW.
Thema war die Deichverteidigung, die zunächst theoretisch, später dann praktisch, an der Sandsackfüllmaschine geübt wurde. Hierbei ging es nicht nur um das richtige Füllen, sondern auch das platzsparende und sichere Verladen auf Paletten und in der Folge das richtige Verbauen der Sandsäcke am Deich.       

In dieser Zeit war der Logistikzug des DRK Oldenburg bereits damit beschäftigt, aufgabengemäß die Verpflegung der Truppe vorzubereiten. Hierzu wurde im Feuerwehrgerätehaus (FGH) Mitte eine Notfallküche in Betrieb genommen.

Da der Plan auch vorsah, dass die Kameraden der Kreisbereitschaft über Nacht bleiben, wurde an gleicher Stelle, bzw. in der Fahrzeughalle dieser Wache, eine Notunterkunft mit 80 Feldbetten eingerichtet.

Nach dem Mittagessen ging es für etwa die Hälfte der Kameraden weiter in den Marinestützpunkt. Angenommene Lage: Abgestürzte Person in einem Wartungsschacht an der Schleuse. Dieses Szenario wurde an zwei Stellen an der großen Seeschleuse geübt. Währenddessen liefen dann weitere Meldungen ein, dass in einem Wohnhaus Feuer im Keller gemeldet worden sei. Damit wurde quasi wie in einem richtigen Einsatz Personal für andere Aufgaben abgezogen.

Die andere Hälfte der Bereitschaft verlegte nach dem Mittag zum Feuerwehr und Katastrophenschutzzentrum (FKZ) in die Güterstraße, wo es einen Wohnhausbrand zu bekämpfen und vermisste Person(en) zu finden galt. Hier wurde in der Schiffbrand/Realbrandanlage „heiß“ geübt, d.h. mit echtem Feuer und Rauch, wie unter Einsatzbedingungen. Hier galt es nun auch, eine Führungsstaffel einzurichten und die Einsatzmittel in Bereitschaftsräumen zu positionieren.        

Beobachtet wurden die Szenarien an den verschiedenen Standorten von Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, Stellv.Fachbereichsleiter Michael Weiser dem Stellv.Fachbereichsleiter des Ordnungsamt Friesland Dennis Köhler sowie von dem Bereitschaftsführer Bernhard Möller (Feuerwehr Oldenburg) und seinem Stellvertreter Walter Menßen (Feuerwehr Wilhelmshaven). 

Nach dem Ende der Übungen verlegte man wieder zum FGH Mitte zum gemeinsamen Abendessen. Im Rahmen eines Kameradschaftsabends konnte der Abend ausklingen.
Am Sonntagmorgen gab es dann im FGH Mitte einen Gottesdienst, durchgeführt von Pastor Wessels, bevor die Kameraden dann wieder nach Hause verabschiedet wurden.

 

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