Mitmachen
macht Spaß!
Mitglied werden bei der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt freut sich über Zuwachs.
Wer also – Frau oder Mann - immer schon einmal mit dem Gedanken gespielt
hat, sich im abwehrenden Brandschutz für seine Mitmenschen zu engagieren,
sollte nicht länger zögern und mit uns einfach einmal unverbindlich
das Gespräch suchen. Hier gibt es nähere Infos:
Aufnahmekriterien:
Mindestalter:
Das Mindestalter für die Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr beträgt
16 Jahre. Darüber hinaus sollte man beim Eintritt nicht älter
als 40 Jahre sein.
Wohnsitz:
Der Wohnsitz sollte im Löschbezirk der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt
liegen. Dieser erstreckt sich – grob umschrieben – auf den
Westen und Osten der Stadt, die Stadtmitte sowie Teile des Stadtnordens.
Gesundheitliche Eignung:
Der Feuerwehrdienst erfordert ein gewisses Maß an körperlicher
Fitness, um für die physischen Belastungen bei Einsätzen gerüstet
zu sein. Man muss aber kein Hochleistungssportler sein, ebensowenig müssen
Idealmaße bei Größe und Gewicht vorhanden sein. Auch
das Tragen einer Brille ist grundsätzlich kein Hinderungsgrund. Die
gesundheitliche Eignung für den Feuerwehrdienst wird im Rahmen einer
arbeitsmedizinischen Untersuchung beim Amtsarzt der Stadt Delmenhorst
überprüft. Auch bereits aktive Feuerwehrmitglieder unterziehen
sich regelmäßig diesem Gesundheits-Check.
Gutes Sozialverhalten und Kooperationsbereitschaft:
In der Feuerwehr kann einer alleine nichts werden. Jeder ist – ob
im Einsatz oder bei anderen Aufgaben – auf den Anderen angewiesen.
Daher hat ein vernünftiger Umgang untereinander hohe Bedeutung. Ebenso
gibt es auch bei der Feuerwehr Führungsebenen, das heißt also
Vorgesetzte, die entsprechende Anweisungsbefugnisse haben. Es geht bei
uns sicherlich nicht militärisch streng zu, dennoch sind aber gewisse
Regeln zu beachten, was das Miteinander bei der Feuerwehr betrifft. Ist
letztlich wie im Berufsleben, beim Sportverein oder in der Schule, wo
es auch immer einen Meister, Trainer oder Lehrer gibt, der letztlich das
Sagen hat. Wäre dies nicht so – nichts würde funktionieren.
Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis:
Niemand ist verpflichtet, uns ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen.
Wir erwarten aber auch außerhalb der Feuerwehr ein gutes Auftreten
und auch gesetzestreues Verhalten, damit Schaden beim Ansehen der Feuerwehr
vermieden wird.
Zustimmung des Ortkommandos:
Über die Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr beschließt das
Ortskommando.
Damit wir uns einen kleinen Eindruck von unserer neuen Kameradin
bzw. unserem neuen Kameraden verschaffen können, ist es bei uns so
üblich, ein kurzes gemeinsames Gespräch mit dem Bewerber zu
führen. Einfach, um sich kennen zu lernen.

Feuerwehrdienst als Alternative zur Bundeswehr

Das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr ist eine gute und interessante
Alternative zum Grundwehrdienst bei der Bundeswehr. Dies könnte auch
bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung Vorteile haben, weil diese
vom Feuerwehrdienst nicht beeinträchtigt wird und ganz normal weiterlaufen
kann.
Wer sich also den Grundwehrdienst sparen möchte, verpflichtet sich,
für eine gewisse Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr eine Aufgabe
für die Allgemeinheit wahrzunehmen. Zur Zeit beträgt diese Verpflichtungszeit
6 Jahre. Sehr viele Mitglieder haben bereits diese Variante wahrgenommen
– und fast alle sind danach der Feuerwehr treu geblieben. Nähere
Informationen zu diesem Thema sollten wir am besten persönlich besprechen.
Allerdings sollte jeder ehrlich mit sich selbst sein: Wenn das Umgehen
der Bundeswehr der einzige Grund ist, bei uns einzutreten, sollte man
sich die Sache nochmals überlegen. Man sollte schon Spaß und
Freude an unseren Aufgaben mitbringen, sonst haben nämlich beide
Seiten nichts davon.

Der Weg vom Eintritt bis zum ersten Einsatz:

Nach der erfolgten Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr ist man ein/e
sogenannte/r Feuerwehrfrauanwärterin bzw. Feuerwehrmannanwärter.
Es beginnt nun ein Probejahr, indem beide Seite feststellen werden, ob
man wirklich füreinander geschaffen ist.
Bereits in diesem Probejahr nimmt das neue Mitglied weitgehend vollwertig
am wöchentlichen
Ausbildungsdienst teil. Innerhalb dieses Probejahres wird zudem der sogenannte Grundausbildungslehrgang
(Truppmann-Ausbildung Teil 1) stattfinden, der sich über insgesamt
50 Stunden verteilt. Der Lehrgang erstreckt sich dabei in der Regel über
einen Zeitraum von vier Wochen, wobei die theoretischen und praktischen
Ausbildungsstunden wochentags an bestimmten Abenden sowie am Samstag stattfinden.
Dieser Grundausbildungslehrgang muss erfolgreich mit einer theoretischen
und praktischen Prüfung abgeschlossen werden. Die Ausbildung erfolgt
durch entsprechend qualifizierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
Der Truppmann-Ausbildung Teil 1 vorgeschaltet ist eine 16-stündige
Unterweisung im Bereich der Ersten Hilfe.
Nach bestandener Grundausbildung geht es dann schon richtig zur Sache
und man nimmt bereits an den realen Einsätzen der Feuerwehr teil.
Nach rund sechs Monaten erhält man dann seinen persönlichen
Funkmeldeempfänger, mit dem man zu den Einsätzen alarmiert wird.
Nach Ablauf des Probejahres erfolgt dann in der Regel die Ernennung zur
Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann.

Möglichkeiten in der Freiwilligen Feuerwehr
Delmenhorst-Stadt
Wer erst einmal seine Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
dem stehen bei uns nahezu alle Möglichkeiten offen. Durch regelmäßige
Ausbildung und das Sammeln von Erfahrungen bei Einsätzen qualifiziert
sich jeder fast automatisch weiter. Dazu werden in der Stadt Delmenhorst
sowie an den niedersächsischen Feuerwehrschulen Lehrgänge im
technischen und führungsmäßigen Bereich angeboten.
Wer möchte, kann besondere Aufgaben und Verantwortung innerhalb
der Freiwilligen Feuerwehr wahrnehmen, sei es im Verwaltungs- und Instandhaltungsbereich,
sei es in den Führungsgremien oder im Bereich der Ausbildung. Wie
Napoleon schon sagte: „Jeder hat den Marschallsstab im Tornister!“
Das bedeutet, jeder hat sein „Feuerwehr-Schicksal“ selbst
in der Hand. Also kann bei uns jeder das werden, für das er geeignet
ist und zu dem er Lust hat. Unabhängig davon, welchen Schulabschluss
oder welche Berufsausbildung jemand hat. Sprosse für Sprosse kann
die Karriereleiter bestiegen werden. „Karrierezwang“ besteht
natürlich nicht.

Zuständigkeitsbereiche + Kontaktpersonen
bei den Ortsfeuerwehren
Je nach dem, wo man in Delmenhorst wohnt, sollte man sich am besten
persönlich an den jeweiligen Ortsbrandmeister der zuständigen
Ortsfeuerwehr (Stadt, Süd oder Hasbergen) wenden. Hier können
dann schon mal die ersten Fragen geklärt werden:
| Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst-Stadt
(zuständig für die Stadtmitte, den Westen
und Osten sowie teilweise für den
nördlichen Bereich der Stadt Delmenhorst
Ansprechpartner:
Ortsbrandmeister Dieter Speckels
Telefon privat: 04221-43344
|
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Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst-Süd
(zuständig für das Delmenhorster
Stadtgebiet südlich der A 28)
Ansprechpartner:
Ortsbrandmeister Bernd Gleisberg
Telefon privat 04221-22228
|
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Freiwillige Feuerwehr
Hasbergen
(zuständig für Hasbergen und Teile des Nordens
und des Nordostens von Delmenhorst)
Ansprechpartner:
Ortsbrandmeister Marcus von Weyhe
Telefon privat 04221-945555
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Der Löschbezirk (rot) der FF Delmenhorst-Stadt.
Aber auch in den anderen Bereichen kommt die Schwerpunktfeuerwehr
Delmenhorst-Stadt häufig gemeinsam mit den Stützpunktwehren
Süd und Hasbergen zum Einsatz. |

Aufnahmeformular
Wer sich sicher ist, bei uns einzutreten, findet hier das Aufnahmeformular
der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt als pdf-Dokument zum Ausdrucken.
So kann man die dort gewünschten Angaben bereits in aller Ruhe ausfüllen.
Aufnahmegesuch.pdf
Unter diesem Link finden Sie das Aufnahmeformular. Mit einem Rechtsklick
haben Sie auch die Möglichkeit, das Formular zu speichern und Offline
auszudrucken. |